Nachfolge optimal vorbereitet - alle Optionen offen

Allen verschiedenen Lösungen zur Unternehmensnachfolge ist eines gemein: Früher oder später, in einem oder mehreren Schritten gibt es ein neues Management und neue Gesellschafter. Natürlich spielt es eine Rolle, ob die „Neuen“ aus der Familie kommen, ob sie bereits als Mitarbeiter im Unternehmen tätig waren oder ob sie ganz neu ins Unternehmen eintreten. Zu jeder Lösung gehört darüber hinaus die Belegschaft, Kunden, Lieferanten und Banken, also ein Umfeld, das vorbereitet ist und den Veränderungen mit erwartungsvoller Spannung aufgeschlossen gegenüber steht. Und was heißt das?

Die wichtigste Frage ist nicht, ob die Kinder, interne oder externe Manager oder ein Investor das Unternehmen weiterführen. Viel wichtiger und die beste Vorbereitung ist ein gut aufgestelltes Unternehmen. Dazu gehören ein funktionierendes Geschäftsmodell, gute Wachstumsaussichten, eine stabile wirtschaftliche Lage und ein eingespieltes Team, das auch nach Austritt des präsenten und mit Erfahrung führenden Alt-Gesellschafters wie ein Räderwerk läuft. Denn wer möchte schon eine Baustelle an die Kinder oder einen in die Fußstapfen tretenden Manager übergeben, egal ob dieser von innen oder außen kommt?

Gut aufgestellte Unternehmen sind auch attraktiv für externe Investoren oder für übernahmewillige Manager aus dem Unternehmen. Finanzierungen sind leichter erreichbar. Und den Kindern werden alle Optionen offengehalten. Ist es nicht auch für den seine Nachfolge regelnden Unternehmer höchst attraktiv, aus den sich bietenden Alternativen die beste auszuwählen?

Mein Petitum lautet also: Erweitern Sie proaktiv das Spektrum der Möglichkeiten zur Regelung der Unternehmensnachfolge, indem Sie sich intensiv mit der Zukunft Ihres Unternehmens befassen. Mit dieser Strategie waren Sie auch schon bisher erfolgreich. Stellen Sie Ihre Firma so gut auf, dass sie an Dritte verkaufbar ist. Dafür gibt es Kriterien. An denen kann man arbeiten. Geben Sie sich Zeit dafür!